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ASB-Hilfsmissionen in Guatemala
Zentralamerika | ASB-Auslandshilfe

Stärkung von Inklusion in der Katastrophenvorsorge auf allen Ebenen: zweite Projektphase | Zentralamerika

Das Globalprogramm stärkt die Resilienz von Menschen mit Behinderungen und ihre Organisationen durch konkrete Maßnahmen zur Katastrophenvorsorge auf lokaler Ebene. Menschen mit Behinderungen werden beispielsweise bei der Entwicklung von Notfallplänen, Evakuierungsrouten, Frühwarnsystemen, Notfallübungen und Notunterkünften frühzeitig eingebunden. Dies steht im Einklang mit dem Sendai-Frameworks – dem globalen Rahmenwerk für die Katastrophenvorsorge und der zentralamerikanischen Katastrophenvorsorgepolitik.

Das Projekt

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    Projekttitel: Umsetzung des Sendai Frameworks in Zentralamerika: Förderung eines länderübergreifenden Ansatzes zur Stärkung der Inklusion in der Katastrophenvorsorge auf regionaler, nationaler und lokaler Ebene, (2. Phase).

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    Projektregion: Honduras, Guatemala, El Salvador

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    Finanzierung: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sowie Eigenmittel des ASB, AWO International und CBM. 

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    Projektvolumen: 3.000.000 Euro

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    Projektdauer: 01.04.2024 – 01.02.2029

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    Zielgruppe: 24.000 Menschen mit Behinderung

Menschen mit Behinderungen sind besonders stark von den Folgen extremer Wetterereignisse betroffen. Sie sind erhöhten Risiken in Katastrophensituationen ausgesetzt und leiden überproportional unter deren Auswirkungen. Barrieren erschweren nach Katastrophen ihren Zugang zu humanitären Hilfeleistungen, und oft fehlen ihnen Informationen, die auf ihre spezifischen Bedürfnisse abgestimmt sind.

Zentralamerika ist aufgrund seiner geografischen Lage verschiedenen Katastrophenrisiken ausgesetzt und benötigt dringend Maßnahmen, um die Resilienz von Menschen mit Behinderungen und ihren Organisationen zu stärken. Dies soll durch die Umsetzung von Richtlinien geschehen. Menschen mit Behinderungen werden gemäß dem Sendai-Framework in das Katastrophenrisikomanagement einbezogen. 

In Zusammenarbeit mit AWO, CBM und acht lokalen Partnerorganisationen in El Salvador, Honduras, Guatemala und Nicaragua stärkt das Projekt die nationalen Katastrophenmanagementsysteme. Menschen mit Behinderungen werden dabei in die Prozesse, Strategien, Praktiken und Politiken des Katastrophenrisikomanagements auf nationaler und regionaler Ebene eingebunden. 

So hilft der ASB in Zentralamerika

Gemeinden und Organisationen von Menschen mit Behinderung für den Katastrophenfall stärken 

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In Zusammenarbeit mit lokalen Partnerorganisationen befähigt der ASB, Gemeinden und Organisationen von Menschen mit Behinderung, ihre Resilienz gegenüber Katastrophenrisiken durch bereits erprobte gute Praktiken der inklusiven und geschlechtssensiblen Katastrophenvorsorge zu stärken. Dazu gehören Schulungen für Menschen mit Behinderungen, Analysen zur Barrierefreiheit sowie praktische Lösungen wie Warnsysteme und Beschilderungen. Der ASB führt außerdem Notfallübungen und -simulationen durch, die alle Generationen mit einbeziehen. Zusätzlich werden Selbstorganisationen von Senior:innen geschult, um sicherzustellen, dass sowohl Menschen mit Behinderungen als auch Senior:innen in die Katastrophenvorsorge eingebunden werden. 

Inklusion in nationalen Katastrophenvorsorgesystemen verankern

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Der ASB arbeitet eng mit den nationalen Institutionen der Katastrophenvorsorge und wichtigen Akteuren zusammen, um inklusive Praktiken zu fördern und sicherzustellen, dass in Krisensituationen niemand zurückgelassen wird. Dies umfasst beispielsweise, dass Aspekte von Behinderung in Notfallplänen von Schulen, im Katastrophenmanagement in Krankenhäusern oder Gebärdensprachkurse für Ersthelfer berücksichtigt werden. Außerdem werden Innovationen durch Kooperationen mit dem Privatsektor und Universitäten unterstützt, um inklusive Technologien und Apps für das Katastrophenmanagement zu entwickeln.  Ein Ziel ist, dass öffentliche Institutionen in ihren Katastrophenvorsorgeplanungen zukünftig über eigene Ressourcen und Ansprechpersonen für die Inklusion von Menschen mit Behinderungen verfügen. 

Interessenvertretung für die inklusive Katastrophenvorsorge ausbauen

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Durch strategische Netzwerkarbeit verstärkt der ASB die Lobby- und Kampagnenarbeit für die Inklusion von Menschen mit Behinderungen in der Katastrophenvorsorge auf nationaler und zentralamerikanischer Ebene. In regionalen Foren werden politische Entscheidungsträger und Vertreter:innen von Selbstorganisationen zusammengebracht. Im Fokus steht der Austausch von Wissen und Erfahrungen, insbesondere zu Strategien zur Inklusion im Katastrophenmanagement, sowie das gemeinsame Lernen. Lokale Organisationen werden so gestärkt. Die Stärkung der Kapazitäten von Selbstvertretungsorganisationen und lokalen Partnerorganisationen im Bereich Lobbying trägt dazu bei, dass inklusive Praktiken in der Katastrophenvorsorge zukünftig zum Standard werden. 

Unsere Partnerorganisationen: