Hochwasser

Einsätze im Norden und Aufräumarbeiten im Osten

ASB-Käfte in Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sind nach wie vor im Fluthilfe-Einsatz. In Sachsen und Sachsen-Anhalt laufen die Aufräumarbeiten auf Hochtouren.

Während im Norden noch gebangt wird, beginnen im Osten schon die Aufräumarbeiten.

Foto: ADH/T. Lohnes

Köln, 14. Juni 2013 – Das Hoffen und Bangen im Norden hält an: Der Pegel der Elbe stagniert auf hohem Niveau. Auch die Kräfte des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) in Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sind nach wie vor im Einsatz.

Mehr als 100 ASB-Helfer unterstützen bei der Sicherung der Deiche im Kreis Lüneburg. ASB-Kräfte leisten in Lauenburg ebenso wie in der Region Boitzenburg sanitätsdienstliche Betreuung für Einsatzkräfte. Für den Fall, dass es zu Deichbrüchen kommt, sind Notunterkünfte für die Bevölkerung eingerichtet. Eine Rettungswache des ASB Boitzenburg/Grabow wurde präventiv evakuiert und in höhere Gebiete verlagert.

ASB-Fluthelfer: Einsatz trotz Evakuierung

In den Flutgebieten Ostdeutschlands laufen seit Tagen die Aufräumarbeiten auf Hochtouren. In Sachsen setzt der ASB mittlerweile Gebäudetrockner ein. Dort sind auch zahlreiche ASB-Helfer, die im Einsatz waren und zum Teil selbst evakuiert worden sind, von Flutschäden betroffen.
Unser Dank gilt allen Helfern, die derzeit und in den letzten Tagen im Einsatz waren und dabei oft bis an ihre Grenzen gingen. Jene, die selbst von Flutschäden betroffen sind, werden wir in den nächsten Monaten unterstützen, damit sie möglichst bald wieder in den Alltag zurückkehren können“, erklärte ASB-Bundesgeschäftsführer Christian Reuter.

ASB-Einrichtungen betroffen

Betroffen sind auch Einrichtungen des ASB: So stand etwa eine Kindereinrichtung des ASB Königstein-Pirna ebenso meterhoch unter Wasser wie das Betreute Wohnen und die Geschäftsstelle. Kurzerhand evakuierte man die Räume, um den Betrieb weitgehend gewährleisten zu können. So konnten der Krankentransport und der Fahrdienst aufrechterhalten werden. Auch in Meißen wurden die Sozialstation des ASB Riesa und ein Senioren-Treff überflutet. Die evakuierten Senioren wurden durch den ambulanten Pflegedienst des ASB in den Notunterkünften versorgt.
In einem Einsatztagebuch berichtet der ASB über die Hilfe für Flutopfer: https://asb.dewww.asb.de/einsatztagebuch-asb-fluthilfe-juni-2013.html
Fotos und weitere Informationen finden Sie in unserem Pressealbum: www.asb.de/presse.html (Login: presse/presse )

Der ASB bittet um Spenden für die Flutopfer:
Arbeiter-Samariter-Bund, Stichwort: Hochwasser, Kontonummer 1888, Bank für Sozialwirtschaft Köln (BLZ 370 205 00)
Kostenlose Spenden-Hotline: (0800) 111 47 11 oder online www.asb.de , Charity-SMS: SMS mit "ASB" an 81190. (4,83 Euro gehen direkt an den ASB, zuzüglich Kosten einer normalen SMS)

Kontakt ASB-Pressestelle: Marion Michels, Tel. (0221) 4 76 05-233, Mobil: 0173 – 27 89 753, E-Mail: m.michels(at)asb.de, Sven Rosenberger, Tel.: (0221) 476 05 – 224, E-Mail: s.rosenberger(at)asb.de ,Fax: -297, www.asb.de

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Der ASB ist als Wohlfahrtsverband und Hilfsorganisation politisch und konfessionell ungebunden. Wir helfen allen Menschen – unabhängig von ihrer politischen, ethnischen, nationalen und religiösen Zugehörigkeit. Mehr als eine Million Menschen bundesweit unterstützen den gemeinnützigen Verein durch ihre Mitgliedschaft. Parallel zu seinen Aufgaben im Rettungsdienst – von der Notfallrettung bis zum Katastrophenschutz – engagiert sich der ASB in der Altenhilfe, der Kinder- und Jugendhilfe, den Hilfen für Menschen mit Behinderung, der Auslandshilfe sowie der Aus- und Weiterbildung Erwachsener. Wir helfen schnell und ohne Umwege allen, die unsere Unterstützung benötigen

Marion Michels